Pressemitteilung zur CDU-Innenstadtumfrage Mai/Juni 2014

10.06.2014

 84 Prozent der bisher 176 Teilnehmer an der CDU-Umfrageaktion zur Innenstadt haben sich für eine Neupflasterung des Großfleckens ausgesprochen. Dies gab CDU-Kreisvorstandsmitglied Thomas Michaelis bekannt, der die Innenstadt-Initiative der CDU gestartet hat. Unter den 16 Prozent Nein-Stimmen waren Befürworter einer Verfugung und einer Teilpflasterung. „Dies ist ein äußerst klares Votum für eine Neupflasterung. Ich bin froh, dass wir im Bauausschuss die Verfugung gestoppt haben und nun parteienübergreifend auf Neupflasterung setzen.“ 

76 Prozent der Teilnehmer befürworteten einen Kinderspielplatz ähnlich dem des Kinderspielplatzes am DOC auch auf der Klosterinsel. Selbst diejenigen, die mit „Nein“ stimmten, waren häufig nicht gegen den Kinderspielplatz, sondern wollten diesen auf dem Großflecken sehen. 

76 Prozent der Teilnehmer waren gegen mehr Wochenmarkttage. Manche Befragten wünschten sich eher einen ganztägigen Wochenmarkt oder einen abendlichen Wochenmarkt. Da eine schiere Ausweitung der Wochenmarkttage nur von 24 Prozent der Teilnehmer befürwortet wurde, tritt CDU-Ratsfrau Helga Bühse dafür ein, eher neue Ideen zu prüfen, etwa einen kleinen Bio-Lebensmittel-Wochenmarkt einmal in der Woche nachmittags oder abends.Ein relativ klares Votum gab es auch beim Thema Glasarkaden vor den Bestandsgebäuden am Großflecken und am Kuhberg, wenn die Stadt die Anschaffungskosten „zum großen Teil“ zu tragen hätte. Dies wird nur von 39 Prozent der Teilnehmer befürwortet, von 61 Prozent der Teilnehmer hingegen abgelehnt. Dabei wünschen sich zahlreiche Teilnehmer glasüberdachte Wege, zum Teil sogar einen ganz und gar glasüberdachten Großflecken. Eine sehr weitgehende Finanzierung von Glasarkaden vor den Bestandsgebäuden durch die Stadt lehnte die Mehrheit der Umfrageteilnehmer aber ab. 

Eine abendliche Beleuchtung des Teiches stieß bei der Hälfte der Teilnehmer (47 %) auf Zustimmung. Abends beleuchtete Fontänenanlagen wurden hingegen von einer deutlichen Mehrheit (55 %) befürwortet, obwohl dies in Schleswig-Holstein noch völlig unbekannt ist. Die Ablehner hatten offenbar überwiegend ein Problem mit den Kosten, was mehrfach als Gegenargument genannt wurde.Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer (49 %) wünschte sich mehr Parkplätze in einer Tiefgarage unter oder auf dem Großflecken. Die Ablehner wollten zumindest auf dem Platz selbst nicht zu viele Fahrzeuge sehen. 35 % traten für mehr Fahrradabstellplätze ein. 

Etwa drei Viertel der Befragten sprachen sich für mehr Blumen (70 %) und mehr Bänke (79 %) aus. Bei der „offenen“ Frage, was die Innenstadt attraktiver machen würde, wurde sehr häufig der Wunsch nach mehr (auch anspruchsvoller und internationaler) Gastronomie und Außengastronomie vorgetragen. Thomas Michaelis: „Das Umfrageergebnis ist ganz klar: Die Bürger wollen auf einem attraktiven Großflecken Zeit verbringen, dort unter einem privat finanzierten Glasdach sitzen, essen und trinken und sich mit einem neuen Pflaster und bunten Blumen wohl fühlen. Die Umfrageergebnisse werden wir bei der Erstellung des Entwurfs eines neuen Innenstadt-Konzeptes sorgfältig berücksichtigen.“ 

Ein Problem wurde in vielen Antworten deutlich benannt: Die Bürger forderten Polizeipräsenz vor allem in den Abendstunden. Anscheinend fühlen sich viele Bürger abends in der Innenstadt nicht sicher.CDU-Kreisvorsitzender Wolf Rüdiger Fehrs freute sich über die hohe Teilnehmerzahl und die vielen Vorschläge der Bürger. „Eine Umfrage dieser Art wollen wir öfter durchführen.“